Tschernobyl: 20 Hektar radioaktiv belasteter Wald in Brand geraten

Tschernobyl– Etwa 20 Hektar radioaktiv belasteter Wald sind in der Sperrzone um das ehemalige Atomkraftwerk in Brand geraten.

Übereinstimmenden Medienberichte zu folge kam es am Samstag zu einem Waldbrand im Sperrzonenbereich des ehemaligen Atomkraftwerks in Tschernobyl. Der Brand breitete sich auf eine Fläche von 20 Hektar aus, wie der Katastrophenschutz in Kiew mitteilte. Im Einsatz befinden sich neben rund 100 Feuerwehrleuten zwei Löschflugzeuge und ein Löschhubschrauber. Die radioaktive Strahlung erschwert die Löscharbeiten, was aber keine Gefahr für die Bevölkerung darstellt. In den Wäldern um das ehemalige AKW kommt es immer wieder zu Waldbränden.

Nach zwei Explosionen im Jahr 1986 brannte der Reaktorkern des vierten Blocks des sowjetischen Atomkraftwerks (Wladimir-Iljitsch-Lenin-Kernkraftwerk) Tschernobyl unter freien Himmel. Radioaktiv belastete Landstriche um die Atomruine wurden gesperrt und über hunderttausend Menschen wurden aus dem Gebiet zwangsumgesiedelt.

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