15 Jahre- Traditionsverein Großhennersdorf feiert

 

Großhennersdorf- am vergangenen Wochenende feierte der Traditionsverein der Feuerwehr im Ort sein 15- jähriges Bestehen.

Der Traditionsverein entstand aus einer Idee heraus, die aufopferungsvolle Arbeit der Frauen und Männer in den vergangenen Jahrzehnten zu würdigen, wie aus dem Flyer des Vereins hervorgeht. Die Freiwillige Feuerwehr Großhennersdorf wurde am 25.06.1881 als Anstaltsfeuerwehr gegründet. Der Verein sammelt, sichtet und ordnet reichlich vorhandenes Schriftgut. Die Pflege und Restauration von einem Umfangreichen Fundus an Technik und Ausrüstung gehört auch dazu. Auch an diesem Festwochenende präsentierten die Mitglieder ihre Räume, die Fahrzeuge und Gerätschaften, so der Vorsitzende Thomas May. Das Museum ist das Ergebnis von Zeit und Leidenschaft der Vereinsmitglieder. Sie wollen dafür sorgen, dass die Leistungen der Vorfahren nie in Vergessenheit geraten.

Was findet man als Besucher bei Ihnen?

Neben Historischer Feuerlöschtechnik, persönlicher Schutzausrüstung und Bekleidung findet man im Traditionsverein auch originale schriftliche Aufzeichnungen von früher. Viele Analysen und Zusammenstellungen finden Besucher bei einem Besuch im Großhennersdorfer Feuerwehrmuseum.

Ist das Museum nur zu Veranstaltungen geöffnet?

Nein, Anmeldungen für Museumsbesuche sind bei dem Verein auch außerhalb von Veranstaltungen möglich.

Traditionsverein der Freiwilligen Feuerwehr Großhennersdorf e. V.
Am Markt 3c
02747 Herrnhut / OT Großhennersdorf

Schauübung der Freiwilligen Feuerwehr

Es ist 17:54 Uhr, die Sirene heult und die Meldeempfänger der Kameraden schrillen. Einsatz für die aktiven Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr. Die Integrierte Regionalleitstelle Hoyerswerda alarmierte die Einsatzkräfte. Die Meldung B2, eine Wohnung soll brennen! Schnell begeben sich die Kameraden ins Depot, ziehen sich um und besetzten die Fahrzeuge. Die Sirene ist noch am Heulen als das TLF 16/25 vor dem LF die Fahrzeughalle verlässt. Gerade einmal 4 Minuten sind nach der Alarmierung vergangen, als „Florian Großhennersdorf 23/1“ an der Einsatzstelle eintrifft. Bereits auf der Anfahrt rüstet sich der Angriffstrupp mit Atemschutzgeräten aus. Eine Vorbereitung die Notwendig ist, da es bei Bränden auf jede Sekunde ankommt. An der Einsatzstelle eingetroffen, startet der Maschinist die Pumpe indes legt der Trupp die Schlauchleitung. Keine 2 Minuten später werden die Flammen bekämpft.

Nach dem Löschen der Flammen war der Einsatz für die Kameraden aber noch nicht beendet. Mittels Wärmebildkamera wurde geschaut, ob noch Glutnester vorhanden sind. Diese galt es im Nachgang abzulöschen. Verbranntes Material wurde dazu mit einfachem Gerät auseinandergezogen. Der Einsatz konnte nach einer knappen Stunde beendet werden.

Das für die Übung erbaute „Objekt“ wurde durch Spenden finanziert.

Im Anschluss an die Vorführung ging es dann zum Fackelumzug, an dem zahlreich teilgenommen wurde. Der weitere Abend wurde dann im Festzelt verbracht, wo DJ Energy (Jens Posselt) die Gäste mit ordentlich Musik zum tanzen brachte.