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	<title>Fachgremium &#8211; Blaulicht-Magazin.net</title>
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		<title>Notfallreform: Feuerwehr und Hilfsorganisationen fordern Finanzierung und Mitsprache</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronja]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 07:00:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Berlin. Vor der Bundestagsanhörung zur Reform der Notfallversorgung am 9. September 2026 haben der Deutsche Feuerwehrverband mit der AGBF sowie sieben große Hilfs- und Luftrettungsorganisationen Korrekturen am Gesetzentwurf angemahnt. Die Reform wird grundsätzlich begrt – mit zwei zentralen Bedingungen: verlässliche Finanzierung des Rettungsdienstes und stimmberechtigte Sitze im geplanten Fachgremium medizinische Notfallrettung. Die Unterzeichner – ADAC [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin. Vor der Bundestagsanhörung zur Reform der Notfallversorgung am 9. September 2026 haben der Deutsche Feuerwehrverband mit der AGBF sowie sieben große Hilfs- und Luftrettungsorganisationen Korrekturen am Gesetzentwurf angemahnt. Die Reform wird grundsätzlich begrt – mit zwei zentralen Bedingungen: verlässliche Finanzierung des Rettungsdienstes und stimmberechtigte Sitze im geplanten Fachgremium medizinische Notfallrettung.</p>
<p>Die Unterzeichner – ADAC Luftrettung, ASB, DFV mit AGBF, DLRG, DRK, DRF Luftrettung, Johanniter-Unfall-Hilfe mit Johanniter Luftrettung sowie Malteser Hilfsdienst – sichern nach eigenen Angaben nahezu die gesamte medizinische Notfallrettung in Deutschland ab. Ihre gemeinsame Linie: Ohne auskömmliche Finanzierung und ohne echte Mitentscheidung der Praxisakteure greife die Reform zu kurz.</p>
<h2>Finanzierung ohne starren Deckel</h2>
<p>Der Rettungsdienst muss rund um die Uhr verfügbar sein, unabhängig von der tatsächlichen Einsatzzahl. Kosten treiben vor allem Tariflöhne und Personal, Fachkräftemangel, Fahrzeuge und Medizintechnik sowie steigende Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen – Faktoren, die Leistungserbringer nur begrenzt steuern können. Die Organisationen unterstützen eine effizientere Vernetzung der Notfallversorgung, warnen aber davor, Effizienz mit Einsparung gleichzusetzen. Gefordert werden klare gesetzliche Finanzierungsregeln; die Vergütung dürfe nicht starr gedeckelt sein. Sonst drohten Einschrnkungen bei Verfügbarkeit, Qualität und Innovation.</p>
<h2>Stimmrecht im Fachgremium</h2>
<p>Mit dem Fachgremium medizinische Notfallrettung nach § 133b SGB V soll erstmals ein bundesweites Gremium Rahmenempfehlungen für die Notfallrettung entwickeln. Stärkere Vernetzung und einheitliche Qualitätsstandards werden begrüßt. Die Zusammensetzung müsse sich aber an der tatschlichen Verantwortung orientieren: Die anerkannten Hilfs- und beauftragten Luftrettungsorganisationen sowie der DFV dürften nicht nur angehört werden, sondern brauchten eigene, stimmberechtigte Sitze.</p>
<p>„Die Reform der Notfallversorgung kann nur gelingen, wenn der Rettungsdienst auch künftig zuverlässig finanziert ist und diejenigen mitentscheiden, die die Notfallversorgung täglich sicherstellen“, erklären die acht Organisationen gemeinsam.</p>
<p>Aus Sicht von Feuerwehr und Rettungsdienst gehören zur Reform auch bessere Patientensteuerung, vernetzte Leitstellen, bedarfsgerechte Disposition und weniger Bürokratie – angesetzt an der Realität der täglichen Versorgung. Rettungsdienst und Luftrettung seien Teil der Daseinsvorsorge und müssten an Entscheidungen über ihre Weiterentwicklung angemessen beteiligt werden.</p>
<p><em>Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.</em></p>
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