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	<title>Europa &#8211; Blaulicht-Magazin.net</title>
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	<description>Das Online-Magazin für die Blaulicht-Szene</description>
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	<title>Europa &#8211; Blaulicht-Magazin.net</title>
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		<title>Unterstützung aus Deutschland nach Tankstellenexplosion in Rumänien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rico Löb]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Aug 2023 15:03:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[NEWS]]></category>
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					<description><![CDATA[In Rumänien kam es am Sonntag zu zwei verheerenden Explosionen an einer Tankstelle, bei der zwei Menschen ihr Leben verloren und mindestens 56 Personen, darunter 41 Einsatzkräfte, schwer verletzt wurden. Die deutsche Hilfe ließ nicht lange auf sich warten. Das Gemeinsame Melde- und Lagezentrum (GMLZ) im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) erhielt ein internationales [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In Rumänien kam es am Sonntag zu zwei verheerenden Explosionen an einer Tankstelle, bei der zwei Menschen ihr Leben verloren und mindestens 56 Personen, darunter 41 Einsatzkräfte, schwer verletzt wurden.</p>
<p>Die deutsche Hilfe ließ nicht lange auf sich warten. Das Gemeinsame Melde- und Lagezentrum (GMLZ) im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) erhielt ein internationales Hilfeersuchen aus Rumänien. Dieses betraf sowohl die Bereitstellung von Brandbetten als auch die potenzielle Übernahme von Patienten.</p>
<p><span style="font-size: 14px;">Die Hilfe ist Teil des soegannten UCPM. Die Abkürzung &#8222;UCPM&#8220; bezieht sich dabei auf den &#8222;Union Civil Protection Mechanism&#8220;, einen Mechanismus der Europäischen Union zur zivilen Katastrophenschutzkooperation. Im Falle von Naturkatastrophen, Unfällen oder anderen Notsituationen können Mitgliedsländer Unterstützung von anderen Ländern anfordern oder selbst Hilfe anbieten.</span></p>
<p>Die schnelle Antwort auf das Hilfeersuchen ermöglichte die Aufnahme von vier Patienten in Deutschland, wo sie die notwendige medizinische Versorgung erhalten können. Die enge Zusammenarbeit und Unterstützung zwischen verschiedenen Ländern und Organisationen in Krisenzeiten unterstreicht die Wichtigkeit der internationalen Solidarität und Zusammenarbeit.</p>
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		<title>Aktuell: Heftige Waldbrände in ganz Europa</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rico Löb]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jul 2022 13:34:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationales]]></category>
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		<category><![CDATA[Wetter & Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[waldbrände]]></category>
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					<description><![CDATA[In weiten Teilen Europas haben es die Einsatzkräfte von Feuerwehren und Hilfsorganisationen mit heftigen Waldbränden zu tun. Auf einem Streifen von Portugal über Spanien und Frankreich bis hin nach Italien, Kroatien und Griechenland sind in den vergangenen Tagen immer wieder große Waldbrände ausgebrochen, die teilweise auch Autos und Häuser zerstörten. In Griechenland sind zudem zwei [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In weiten Teilen Europas haben es die Einsatzkräfte von Feuerwehren und Hilfsorganisationen mit heftigen Waldbränden zu tun. Auf einem Streifen von Portugal über Spanien und Frankreich bis hin nach Italien, Kroatien und Griechenland sind in den vergangenen Tagen immer wieder große Waldbrände ausgebrochen, die teilweise auch Autos und Häuser zerstörten. In Griechenland sind zudem zwei Menschen ums Leben gekommen, als ein Löschhubschrauber abstürzte.</p>
<p>In Portugal hatte sich die Lage schon vor einer Woche zugespitzt. Hunderte Brände waren alleine an einem einzigen Tag ausgebrochen, einige davon waren kaum unter Kontrolle zu bringen, die Kräfte waren tagelang im Einsatz. Und auch jetzt herrschen immer noch widrigste Bedingungen, zur Unterstützung der portugiesischen Kräfte sind auch Feuerwehrleute aus Deutschland angereist. Ein Team vom Verein @fire ist in der Region Penela im Einsatz, um den befreundeten Kameraden in Portugal zu helfen.</p>
<p>Ein ähnliches Bild bietet sich in Spanien. Hier herrschen ebenfalls Temperaturen um die 40 Grad, kommende Woche soll es noch heißer Werden. Dazu kommt böiger Wind, sowie eine lange Trockenperiode. Jeder kleinste Funke kann Brände auslösen, was bereits hundertfach im ganzen Land passiert ist. Löschflugzeuge, Hubschrauber und Bodentruppen sind im Dauereinsatz. Vor allem im Nordwesten des Landes brennen ganz aktuell große Waldflächen in einer gebirgigen Landschaft, hier ist ein Löschen nur sehr schwer möglich.</p>
<p>Das ist auch in Frankreich nicht anders. Südlich von Bordeaux gab es heute bereits zwei riesige Waldbrände, auch im Südosten des Landes sind zwei Großbrände ausgebrochen, die nur schwer bekämpft werden können. Bilder in sozialen Netzwerken zeigen riesige Flammen, die bis in die Baumkronen reichen und Feuerwehrleute, die den Rückzug antreten.</p>
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<p>In Italien ist die anhaltende Trockenheit in Verbindung mit der großen Hitze ebenfalls ein Problem. Auch hier sind bereits Wald- und Flächenbrände ausgebrochen. Hinzu kommt, dass Seen und Flüsse einen enorm niedrigen Pegel haben, vielerorts droht sogar ein Austrocknen. Im Brandfall fallen so wichtige Löschwasserentnahmestellen weg. Hubschrauber und Flugzeuge müssen weitere Wege zum Tanken in Kauf nehmen, da es nicht mehr überall möglich ist, Wasser aufzunehmen.</p>
<p>In Österreich hat ein Brand auf einem Truppenübungsplatz rund 1.200 Feuerwehrleute für mehrere Tage gefordert und auch in den Bergen hat es am Donnerstagabend einen Waldbrand gegeben, der zeitweise außer Kontrolle war.</p>
<p>Besonders schlimm traf es in dieser Woche auch Kroatien. Gleich in zwei auch bei Deutschen beliebten Ferienregionen haben Großwaldbrände sogar Evakuierungen notwendig gemacht. In der Nähe von Pula zum Beispiel sind auch Autos und Häuser zerstört worden. Bei Vodice in der Nähe von Sibenik brennt auch jetzt noch eine große Waldfläche, hier hat es sogar bereits Evakuierungen gegeben. Die kroatischen Kräfte in dieser Region sind am Ende ihrer Kräfte, auch wenn sie Luftunterstützung bekommen haben.</p>
<p>Auch in Albanien und Rumänien brennen Felder und Wälder und in Griechenland sieht es nicht anders aus. Hier sind allein heute wieder mehrere Großwaldbrände ausgebrochen. Zuletzt war im Laufe der Woche auch die beliebte Urlaubsinsel Samos stark betroffen, hier gab es zudem noch ein tragisches Unglück während der Löscharbeiten. Ein Löschhubschrauber war abgestürzt, nur zwei der vier Besatzungsmitglieder überlebten den Unfall.</p>
<p>Man sieht also, dass die Waldbrandsaison in Europa in vollem Gange ist. Kommende Woche soll sich die Lage erheblich zuspitzen. Es wird ein Heißluftvorstoß aus der Wüste vorhergesagt. Extrem heiße aber auch trockene Luft soll auch nach Deutschland kommen, dazu werden Winde prognostiziert. Beste Bedingungen für sich schnell ausbreitende Vegetationsbrände. Experten fordern deshalb, dass man sich auch in Deutschland auf große Waldbrände vorbereitet.</p>
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		<title>Waldbrandgefahr spitzt sich in ganz Europa extrem zu!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rico Löb]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jul 2022 11:35:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Waldbrand]]></category>
		<category><![CDATA[waldbrände]]></category>
		<category><![CDATA[Waldbrandgefahr]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Waldbrandgefahr in Deutschland ist nach wie vor sehr hoch. Die Lage hatte sich in den vergangenen Tagen zwar dank des Wetters zeitweise etwas verbessert, die Wetterprognosen lassen jedoch wieder schlimme Befürchtungen zu. Denn es stehen mehrere Hitzewellen an, es sind kaum Niederschläge vorhergesagt und das Zusammenspiel aus Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Wind bringt beste Bedingungen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Waldbrandgefahr in Deutschland ist nach wie vor sehr hoch. Die Lage hatte sich in den vergangenen Tagen zwar dank des Wetters zeitweise etwas verbessert, die Wetterprognosen lassen jedoch wieder schlimme Befürchtungen zu. Denn es stehen mehrere Hitzewellen an, es sind kaum Niederschläge vorhergesagt und das Zusammenspiel aus Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Wind bringt beste Bedingungen für Wald- und Vegetationsbrände mit sich. Nicht nur bei uns in Deutschland, sondern auch in weiten Teilen Europas. Fachleute rechnen damit, dass in der kommenden Woche ein breiter Streifen von Portugal über Spanien und Frankreich bis nach Italien, Deutschland und Polen von sehr hoher bis hin zu extremer Waldbrandgefahr betroffen sein könnte.</p>
<p>Experten fordern deshalb, dass lokale Feuerwehren und vor allem auch überregionale Einheiten ihre Ausrüstung, sowie die Abläufe und Verfügbarkeiten überprüfen sollten. Waldbrand-Fachmann Jan Südmersen empfiehlt auf seiner Facebook-Seite, dass auch die Fachempfehlungen vom Deutschen Feuerwehrverband DFV, sowie vom Verein @fire studiert werden sollten. Südmersen ist Vorstandsmitglied beim Verein @fire, welcher sich unter anderem auch international auf dem Gebiet der Waldbrandbekämpfung beschäftigt. Jan Südmersen schreibt auf Facebook auch: &#8222;Und schön wäre, wenn Bundeswehr, Bundespolizei, Landespolizeien und Private sich ebenfalls darauf vorbereiten, dass ihre Hubschrauber in den nächsten Wochen sehr viele Flugstunden reißen werden&#8220;. Damit spricht er ein großes Problem an: In Deutschland gibt es kaum die Möglichkeit, Waldbrände aus der Luft zu löschen. Löschflugzeuge gibt es bis auf einzelne private Anbieter gar nicht und Hubschrauber müssen meist aufwändig von Polizei oder Bundeswehr angefordert werden, auch sie sind in der Anzahl sehr begrenzt und nicht immer verfügbar. Spezielle Hubschrauber nur für die Feuerwehr gibt es keine einzigen in Deutschland.</p>
<p>Dabei hat man gerade auch in den vergangenen Wochen gesehen, wie katastrophal die Lage aktuell ist. In Sachsen und Brandenburg hatte es innerhalb weniger Tage gleich mehrere riesige Waldbrände gegeben, so wie der in der Gohrischheide, bei dem fast 900 Hektar in Flammen aufgingen. Und auch in den südlichen Ländern Europas brennt es aktuell an vielen Stellen. So gab es bereits große Waldbrände in Portugal und Spanien. Aktuell brennt es in Kroatien nahe der Urlaubsregion Pula, wo auch Häuser und Autos von den Flammen zerstört wurden. In Griechenland sind ebenfalls mehrere Großbrände ausgebrochen, hier sind auch EU-Kräfte aus Rumänien im Einsatz. Weitere Kräfte unter anderem aus Deutschland, Frankreich und Polen werden hier in den nächsten Wochen ebenso zum Einsatz kommen, das Ganze findet nach Anforderung der Griechen im Rahmen des EU-Katastrophenschutzprogrammes statt.</p>
<p>Doch die aktuelle Situation zeigt, dass solche überregionalen und internationalen Einsätze problematisch werden können. Auf der riesige Fläche, die von der Waldbrandgefahr betroffen ist, können gleichzeitig verheerende Brände auftreten. Waldbrandexperte Andreas Hanl aus Sachsen hat das erkannt und schrieb ebenfalls auf Facebook: &#8222;So müsse sich jedes Land darauf einstellen, keine ausländische Luftunterstützung zu erhalten, auch nicht aus dem EU-Kontigent&#8220;. Denn schließlich würden diese Einheiten vor Ort selbst benötigt werden, wie man in den letzten Tagen und Wochen in vielen Ländern gesehen hat. &#8222;Das wiederum bedeutet, die eigenen Kapazitäten aufrecht zu erhalten und so zu organisieren, dass diese schnell am Einsatzort eingreifen können&#8220;, so Andreas Hanl weiter in seinem Facebook-Post. Er macht dabei noch deutlich, wie dramatisch die Lage werden würde, wenn sich mehrere Großbrände in einem Zeitfenster häufen würden. Dann müsse man nämlich &#8222;triagieren&#8220; und entscheiden, wer welche Hilfe sowohl technisch als auch personell bekommt. Auch Hanl fordert, die derzeitige Hubschraubersituation zu verbessern bzw. sogar eine Fliegerstaffel für Ostdeutschland aufzustellen.</p>
<p>Man kann also nur hoffen, dass große Waldbrände ausbleiben und an die Bevölkerung appellieren, sich sorgsam zu verhalten und Waldbrände gar nicht erst ausbrechen zu lassen. Denn die häufigste Ursache für Waldbrände ist immer noch der Mensch selbst. Unbeaufsichtigte Lagerfeuer, weggeworfene Zigaretten oder andere Fahrlässigkeiten können schnell zur großen Katastrophe werden. Aufklärung ist deshalb eine weitere Maßnahme, die in diesen Zeiten besondere Aufmerksamkeit bekommen sollte.</p>
<p>&nbsp;</p>
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