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	<title>Einsätze &#8211; Blaulicht-Magazin.net</title>
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	<description>Das Online-Magazin für die Blaulicht-Szene</description>
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		<title>Extreme Hitze: So bereitet ihr euch auf Einsätze vor</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rico Löb]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Jun 2021 10:04:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In der kommenden Woche steht uns den aktuellen Wetterprognosen nach eine Phase bevor, an denen es tagelang in weiten Teilen deutschlands eine auch für diese Jahreszeit unübliche Hitze geben wird. In Richtung Wochenende werden bis zu 37 Grad und mehr vorhergesagt. Und auch wenn es noch ein paar Tage hin ist und die Prognosen vielleicht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der kommenden Woche steht uns den aktuellen Wetterprognosen nach eine Phase bevor, an denen es tagelang in weiten Teilen deutschlands eine auch für diese Jahreszeit unübliche Hitze geben wird. In Richtung Wochenende werden bis zu 37 Grad und mehr vorhergesagt. Und auch wenn es noch ein paar Tage hin ist und die Prognosen vielleicht noch herunterkorrigiert werden, so sollte man sich trotzdem bereits jetzt auf das Einsatzgeschehen besonders Vorbereiten. Gerade Vegetationsbrände, die mit viel körperlicher Anstrengung und großem Zeitaufwand verbunden sind, können für die Einsatzkräfte zu einer enormen Belastung werden. Doch auch jeder andere Einsatz ist bei solchen Temperaturen nicht gerade einfach &#8211; und das für alle Beteiligten. Wir haben deshalb ein paar Tipps für euch, wie ihr euch auf Einsätze in der kommenden Hitzephase vorbereiten könnt.</p>
<h3>Trinkwasser auf den Einsatzfahrzeugen mitführen</h3>
<p>Führt auf den Einsatzfahrzeugen ausreichend Trinkwasser mit. Plant pro Sitzplatz mindestens ein bis zwei Liter ein. Bei Einsätzen, die länger dauern können, fordert rechtzeitig Nachschub an. Unter Umständen macht es auch Sinn, einen MTW oder KDOW mit einer Kühlbox auszustatten, um Getränke nachzufahren, die nicht gerade 30 Grad oder wärmer sind. Solltet ihr die Möglichkeit dazu haben, dann ist bei längeren Einsätzen auch Obst gut, um die ausgepowerten Kräfte zu stärken.</p>
<h3>Körperliche Belastungen auf das Notwendigste beschränken</h3>
<p>Klar, es gibt Einsätze, bei denen man alles geben muss. Doch gerade bei extremer Hitze sollte jeder Kamerad auch an seine eigene Gesundheit denken. Niemand brauch den Helden spielen. Wenn ihr merkt, dass ihr erschöpft seid, dann lasst euch ablösen. Auch und gerade im Atemschutzeinsatz sollte man darauf achten, sich nicht komplett auszupowern. Denn im Innenangriff muss man noch seinen Rückweg einplanen.</p>
<h3>Einsatzkräfte regelmäßig auswechseln</h3>
<p>Führungskräfte sollten ein besonderes Augenmerk auf das Auswechseln von Einsatzkräften legen. Nicht jeder traut sich, seine Erschöpfung kund zu tun. Deshalb ist es wichtig, dass Kräfte schon bei ersten Anzeichen von Schwäche aus dem Einsatz herausgelöst werden, um sich zu erholen. Schon in der Anfangsphase eines Einsatzes sollte man also auch darüber nachdenken, Kräfte nachalarmieren zu lassen, um ausreichend Wechselkräfte am Einsatzort zu haben.</p>
<h3>Schattige Plätze für nicht benötigte Kräfte</h3>
<p>Nicht jede Einsatzkraft hat dauerhaft etwas zu tun. Zudem sollte es am Einsatzort Kräfte geben, die zum Auswechseln bereit stehen. Für diese Kameraden sollte es schattige und ruhige Rückzugsplätze geben, zum Beispiel im Schatten großer Einsatzfahrzeuge, unter Bäumen oder Vordächern. Wer in seiner Feuerwehr die Möglichkeit hat, Pavillons oder Zelte mitzuführen, der sollte diese für die kommende Wetterlage bereit halten.</p>
<h3>Sonnencreme in Einsatzfahrzeugen mitführen</h3>
<p>So komisch wie es klingt: eine Tube Sonnencreme auf jedem Einsatzfahrzeug kann nicht schaden! Gerade jetzt in dieser Hitzephase wird die UV-Belastung extrem hoch sein. Schon ein kleiner Einsatz im Freien kann dazu führen, dass Einsatzkräfte mit einem Sonnenbrand nach Hause gehen. Gerade Absperrposten oder Löschtrupps, die keine Möglichkeit haben sich im Schatten aufzuhalten, können sich dann mit der Sonnencreme schützen.</p>
<h3>Schutzausrüstung an die Bedingungen anpassen</h3>
<p>Ganz klar: Unfallschutz geht vor! Doch nicht bei jeder Tätigkeit muss man voll ausgerüstet sein mit dicker Jacke, Handschuhen und Helm. Führungskräfte sollten abwägen, ob in gewissen Situationen eine Marscherleichterung möglich ist. Es muss bei einem Wiesenbrand auch nicht mit schwerem Atemschutz vorgegangen werden. Manchmal reicht es schon, wenn man mit dem Wind arbeitet und die Kräfte aus dem Rauch heraushält oder zumindest eine Filtermaske nutzt. Für Kräfte, die in der Sonne arbeiten, empfiehlt es sich, eine Kopfbedeckung zu tragen, um Sonnenstichen vorzubeugen.</p>
<h3>RTW zur medizinischen Absicherung</h3>
<p>Wenn sich abzeichnet, dass ein Einsatz länger dauert, körperlich anstrengend wird und eine Vielzahl an Kräften im Einsatz ist, dann macht es durchaus Sinn, einen RTW zur Absicherung der eigenen Kräfte vorzuhalten. Sollte ein Kamerad zusammenbrechen, dann ist in diesem Fall sofort medizinische Hilfe vor Ort. Nicht nur der Regelrettungsdienst kann diese Aufgabe übernehmen, auch die Schnelleinsatzgruppen sind für solche Einsätze ausgerüstet.</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Einsätze bei Hitze &#8211; Das sollte man beachten</title>
		<link>https://blaulicht-magazin.net/einsaetze-bei-hitze-das-sollte-man-beachten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rico Löb]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jul 2018 10:54:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[Einsätze]]></category>
		<category><![CDATA[hitze]]></category>
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		<category><![CDATA[Wärme]]></category>
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					<description><![CDATA[Hitzebelastung ist für Feuerwehrleute eigentlich nichts neues. Gerade bei Brandeinsätzen kann es manchmal äußerst warm werden. Doch auch jetzt im Sommer bei dieser langanhaltenden Trockenperiode mit Temperaturen, welche die 30 Grad-Marke übersteigen, ist erhöhte Aufmerksamkeit geboten. Denn die Witterung stellt eine enorm große körperliche Belastung für alle Einsatzkräfte dar. Zum einen ist die direkte Sonneneinstrahlung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><iframe src="https://www.youtube.com/embed/20_Coems8Ww" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Hitzebelastung ist für Feuerwehrleute eigentlich nichts neues. Gerade bei Brandeinsätzen kann es manchmal äußerst warm werden. Doch auch jetzt im Sommer bei dieser langanhaltenden Trockenperiode mit Temperaturen, welche die 30 Grad-Marke übersteigen, ist erhöhte Aufmerksamkeit geboten. Denn die Witterung stellt eine enorm große körperliche Belastung für alle Einsatzkräfte dar. Zum einen ist die direkte Sonneneinstrahlung eine Herausforderung. Doch auch das Schwitzen allgemein kann schnell zum Dehydrieren führen, wenn nicht genug getrunken wird. Das kann im Einsatzfall auch schnell mal vergessen werden. Doch gerade dann ist die Gefahr vor Zusammenbrüchen am größten. Die Schutzkleidung, das Tragen schwerer Gegenstände und allgemein die körperliche Anstrengung führen schnell zu hohen Belastungen. Jeder Feuerwehrmann und vor allem auch die Führungskräfte sollten derzeit im besonderen Maße auf sich und ihre Kameraden achten. Dazu gibt es folgende Hinweise:</p>
<ul>
<li>Körperliche Belastungen sind auf das Notwendigste zu beschränken</li>
<li>Einsatzkräfte sind rechtzeitig auszuwechseln, um die Einsatzzeit zu minimieren</li>
<li>Frühzeitiges Nachfordern von Kräften zur Ablösung kann sinnvoll sein</li>
<li>Ausreichend Getränke sollten auf den Fahrzeugen vorgehalten werden (auch Obst kann sinnvoll sein)</li>
<li>Während und auch nach(!) dem Einsatz sollte man ausreichend trinken</li>
<li>Nicht benötigte Kräfte sollten sich an schattigen und ruhigen Plätzen Sammeln</li>
<li>Der Umfang der Schutzkleidung sollte den Bedingungen vor Ort angepasst werden</li>
<li>Der UV-Schutz sollte gegeben sein, somit ist Sonnencreme eine sinnvolle Ergänzung der Fahrzeugausstattung</li>
<li>Absperrposten und Kräfte, die sich in der Sonne aufhalten, sollten sich vor Sonnenstichen schützen (Kopfbedeckungen tragen usw.)</li>
<li>Bei größeren oder länger andauernden Einsätzen kann es sinnvoll sein, einen RTW zur medizinischen Absicherung vorzuhalten</li>
</ul>
<p>Die täglich notwendige Trinkmenge bei diesem Wetter sollte mindestens drei Liter betragen. Nach einem Einsatz unter schwerem Atemschutz wird empfohlen, weitere 1,5 Liter zu sich zu nehmen. Am besten ist hier Wasser geeignet.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Einsatzbilanz 2013: Zivilschutz im Luftrettungsdienst</title>
		<link>https://blaulicht-magazin.net/einsatzbilanz-2013-zivilschutz-im-luftrettungsdienst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Rico Löb]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jan 2014 15:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Einsätze]]></category>
		<category><![CDATA[Luftrettung]]></category>
		<category><![CDATA[SAR]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[Die „Retter in Orange“ wurden im vergangenen Jahr 17.248 Mal zum Einsatz bei Notfällen gerufen. Insgesamt transportierten die Zivilschutz-Hubschrauber (ZSH) des Bundes 4547 Patienten. Dabei kommen die orangenen Retter auf 5280 Flugstunden.  „Die Bandbreite an Aufgaben der Zivilschutz-Hubschrauber ist hoch. Dazu gehören der Zivilschutz, der Katastrophenschutz und die Luftrettung. So sind die ZSH in der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die „Retter in Orange“ wurden im vergangenen Jahr 17.248 Mal zum Einsatz bei Notfällen gerufen. Insgesamt transportierten die Zivilschutz-Hubschrauber (ZSH) des Bundes 4547 Patienten. Dabei kommen die orangenen Retter auf 5280 Flugstunden. <span id="more-12408"></span><br />
„Die Bandbreite an Aufgaben der Zivilschutz-Hubschrauber ist hoch. Dazu gehören der Zivilschutz, der Katastrophenschutz und die Luftrettung. So sind die ZSH in der Lage, Schadenstellen zu überwachen, Bevölkerungsbewegungen zu lenken oder radioaktive Strahlung aus der Luft zu messen“, sagt Christoph Unger, Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).<br />
Mit 1.859 Rettungseinsätzen weist die Statistik den in Köln stationierten Christoph 3 als Spitzenreiter aus. Die meisten Flugstunden 2013 absolvierte Christoph 17 (Kempten), nämlich 560. Christoph 17 ist es auch, der die meisten Patienten transportierte (871).<br />
Ihre Einsatzzahlen gegenüber dem Vorjahr steigern konnten die Luftrettungszentren in Köln, Hannover, Kassel, Duisburg und Kempten. Die meisten Sucheinsätze verzeichnete 2013 Christoph 14, stationiert in Traunstein.<br />
Die orangefarbenen Zivilschutz-Hubschrauber sind Teil des Ausstattungspotenzials, das der Bund den Ländern für den Katastrophen- und Zivilschutz zur Verfügung stellt. Das BBK ist für die Verwaltung der Hubschrauber zuständig. Die Notärzte werden in der Regel von den Krankenhäusern und die Rettungsassistenten von den Berufsfeuerwehren oder Hilfsorganisationen gestellt.  Geflogen werden alle ZSH von Pilotinnen und Piloten der Bundesbundespolizei. Derzeit werden auf insgesamt 12 Luftrettungszentren 16 Zivilschutz-Hubschrauber eingesetzt. (Text: BBK)</p>
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