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	<title>CFT &#8211; Blaulicht-Magazin.net</title>
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	<description>Das Online-Magazin für die Blaulicht-Szene</description>
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		<title>Rosenbauer stellt Feuerwehrfahrzeug der Zukunft vor</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rico Löb]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2020 08:28:19 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Aus der Industrie]]></category>
		<category><![CDATA[CFT]]></category>
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		<category><![CDATA[Interschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[Das derzeit revolutionärste und progressivste Fahrzeug der Feuerwehrbranche ist dem Konzeptstadium entwachsen und geht mit großen Schritten Richtung Serienreife. Vor rund fünf Jahren hat Rosenbauer mit der Entwicklung des ersten, hybriden Feuerwehrfahrzeuges begonnen, auf der verschobenen Interschutz, der Weltleitmesse des Sektors, sollte es in dieser Woche eines der Highlights werden. Jetzt holt Rosenbauer die „Revolutionary [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="text-justify">Das derzeit revolutionärste und progressivste Fahrzeug der Feuerwehrbranche ist dem Konzeptstadium entwachsen und geht mit großen Schritten Richtung Serienreife. Vor rund fünf Jahren hat Rosenbauer mit der Entwicklung des ersten, hybriden Feuerwehrfahrzeuges begonnen, auf der verschobenen Interschutz, der Weltleitmesse des Sektors, sollte es in dieser Woche eines der Highlights werden. Jetzt holt Rosenbauer die „Revolutionary Technology“ auf diesem Wege vor den Vorhang und beginnt mit der Erprobung des Gesamtfahrzeuges.</p>
<p><strong>Aus CFT wird RT</strong><br />
Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen technischen Prototyp, der bereits alle wesentlichen Merkmale des zukünftigen Endproduktes besitzt. Damit wurde es auch Zeit für eine Namensänderung, weg von der Konzept- und Designstudie, dem Concept Fire Truck (CFT), hin zu einer eigenständigen Fahrzeugtype, welche das Produktprogramm der Kommunalfahrzeuge mit dem Rosenbauer AT (Advanced Technology) und dem Rosenbauer ET (Efficient Technology) ergänzt.</p>
<p>Mit der Bezeichnung RT (Revolutionary Technology) wird einerseits die Rosenbauer Nomenklatur fortgeschrieben und andererseits der besondere Charakter des Fahrzeuges hervorgehoben. Michael Friedmann, Leiter des Bereiches Group Strategy, Innovation &amp; Marketing: „Wir haben uns bewusst für diesen Namen entschieden, weil wir überzeugt sind, dass der RT einen tiefgreifenden Wandel, eine Revolution im Bau von Feuerwehrfahrzeugen darstellt. Das Fahrzeug ist keine Weiterentwicklung, keine neue Generation einer bestehenden Type oder Baureihe, sondern beantwortet neue Fragestellungen und basiert auf völlig neuen Herangehensweisen und Technologien. Technologien, die, wie wir meinen, richtungsweisend und vielleicht sogar bahnbrechend für die Zukunft des Feuerwehrfahrzeuges und der Feuerwehren sein könnten.“</p>
<p><strong>Erlkönig unterwegs</strong><br />
Mit dem Prototyp erfolgt nun die intensive Erprobung des RT unter Anwendung von modernsten Sensorsystemen und Messtechniken. Mit etwas Glück kann man den Erlkönig in den kommenden Wochen auf der Straße sehen, wenn er – meist auf Tieflader – zwischen der Rosenbauer Konzernzentrale in Leonding und den Testgeländen in Wels (Flughafen) und St. Valentin (MAGNA Teststrecke) unterwegs sein wird.</p>
<p>Getestet werden hier wie dort die Fahreigenschaften des Gesamtfahrzeuges, sprich seine Fahrdynamik, Fahrsicherheit und Kurvenstabilität unter verschiedensten Lastprofilen. Vor allem die Teststrecke in St. Valentin bietet dafür ideale Rahmenbedingungen: Auf unterschiedlichen Terrains, Asphalt- und Schotterpisten mit Schlaglöchern und Wattbecken, unbefestigten Schlechtwegen und variierenden Steigungen (Gradienten bis zu 60 %) können höchste Belastungen simuliert und alles getestet werden, was ein Feuerwehrfahrzeug über den gesamten Lebenszyklus aushalten muss.</p>
<p><strong>Erste Kundenfahrzeuge</strong><br />
Während der Prototyp als Technologieträger im Haus bleibt, werden die nächsten drei Erlkönige nach der Erprobung von den ersten Kooperationspartnern übernommen. Noch heuer erfolgen die Übergaben an die Berliner Feuerwehr, die Brandweer Amsterdam und an die Dubai Civil Defence.</p>
<p><strong>Roadmap to Interschutz 2021</strong><br />
Die Enthüllung der RT-Kundenfahrzeuge ist für den Herbst geplant. Außerdem zieht Rosenbauer aus anderen Fahrzeugbereichen die Präsentation einiger Neuheiten vor:</p>
<ul>
<li class="text-justify">Rosenbauer Karlsruhe wird noch im September die neue Drehleiter L27A-XS vorstellen.</li>
<li class="text-justify">Die neue Standarddrehleiter in niedriger Bauweise (L32A-XS Flat) wird Anfang Oktober auf der Feuerwehrmesse „Florian“ in Dresden zu sehen sein.</li>
<li class="text-justify">Die Neuheiten im Bereich Kommunal- und Kompaktfahrzeuge werden auf der „Retter“-Messe in Wels präsentiert.</li>
</ul>
<p class="text-justify">Darüber hinaus können die Neuprodukte im Zuge einer virtuellen Kampagne auch digital aus aller Welt bestaunt werden. Dem Zeitgeist entsprechend beweist Rosenbauer auch hier seine digitale Kompetenz.</p>
<p class="text-justify"><strong>Fahrzeugtechnik</strong></p>
<ul>
<li class="text-justify">elektrischer Antriebsstrang von Volvo-Penta</li>
<li class="text-justify">Antriebsleistung beider Elektromotoren: max. 350 kW</li>
<li class="text-justify">dieselbetriebener Range Extender von BMW</li>
<li class="text-justify">zwei Hochvoltbatterien mit insgesamt 100 kWh verfügbarer Kapazität</li>
<li class="text-justify">permanenter Allradantrieb</li>
<li class="text-justify">elektronische Stabilitätsprogramm (ESP)</li>
<li class="text-justify">absenkbares Fahrwerk (Bodenfreiheit 175-250-350 mm)</li>
<li class="text-justify">zusätzliche Hinterachslenkung (Allradlenkung) für optimierte Wendigkeit</li>
</ul>
<p class="text-justify"><strong>Löschtechnik</strong></p>
<ul>
<li class="text-justify">Pumpe NH35 (FPN 10-3000 und FPH 40-400 nach DIN EN 1028)</li>
<li class="text-justify">Pumpenantrieb mit Generator (elektrisch) oder mit Dieselmotor (mechanisch)</li>
<li class="text-justify">Schaumzumischsystem: FIXMIX</li>
<li class="text-justify">Tankvolumen: 2.000 l Wasser und 200 l Schaummittel</li>
<li class="text-justify">Druckausgänge beidseits und vorne</li>
</ul>
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		<title>Erster Rosenbauer CFT geht in die USA</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rico Löb]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Feb 2020 12:00:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Los Angeles Fire Department (LAFD) kauft als erste Feuerwehr in Nordamerika ein Vorserienfahrzeug auf Basis des Concept Fire Truck (CFT). Das hybride Feuerwehrfahrzeug von Rosenbauer soll im ersten Quartal 2021 ausgeliefert und in einem umfassenden Testbetrieb implementiert werden. Bei den ersten Demonstrationen im vergangenen Dezember überzeugten neben den Fahreigenschaften und der Sicherheit insbesondere die Ergonomie und die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Los Angeles Fire Department (LAFD) kauft als erste Feuerwehr in Nordamerika ein Vorserienfahrzeug auf Basis des Concept Fire Truck (CFT). Das hybride Feuerwehrfahrzeug von Rosenbauer soll im ersten Quartal 2021 ausgeliefert und in einem umfassenden Testbetrieb implementiert werden. Bei den ersten Demonstrationen im vergangenen Dezember überzeugten neben den Fahreigenschaften und der Sicherheit insbesondere die Ergonomie und die hohe Funktionalität. Das LAFD zählt mit rund 3.500 Beschäftigten zu den größten Feuerwehren in den Vereinigten Staaten. Es betreibt eine Flotte von beinahe 1.300 Fahrzeugen und hat im Vorjahr auf zirka 500.000 Notrufe reagiert, darunter über 4.100 Gebäudebrände. Mit der Entscheidung für die CFT-Technologie setzen das LAFD und die City of Los Angeles ein deutliches Zeichen für Nachhaltigkeit und Klimaschutz.</p>
<p>Die Beschaffung wurde von Velocity Fire Equipment &amp; Sales durchgeführt, die als Generalunternehmer fungiert und den Rosenbauer Konzern in Südkalifornien, Nevada und Arizona vertritt. Das Vorserienfahrzeug auf Basis des CFT wird über zwei Batterien mit einer Ladekapazität von 100 Kilowattstunden verfügen. Das ermöglicht einen rein elektrischen Betrieb für ungefähr zwei Stunden und deckt rund 90 Prozent aller Einsatzfälle ab. Für längere Einsatzzeiten ist ein 200 Kilowatt Range Extender integriert. Das Feuerwehrfahrzeug wird betreffend Nutzung und Beladung den Erfordernissen des LAFD angepasst, ohne dabei die flexible Fahrzeugarchitektur einzuschränken, und soll allen Standards der National Fire Protection Association (NFPA) entsprechen.</p>
<p>„Ich bin stolz, dass wir die erste Feuerwehr in Nordamerika sind, die dieses hochmoderne Feuerwehrfahrzeug bestellt“, sagt Ralph Terrazas, Fire Chief von Los Angeles, „Es ist ein innovatives Arbeitsgerät, das uns helfen wird, Lärm- und schädlicheDieselabgase zu reduzieren und das als technologisch fortschrittliche Plattform flexibel für Lösch- und Rettungseinsätze verwendet werden kann. Wir freuen uns darauf, es im Echtbetrieb zu evaluieren, wenn es ab nächsten Jahr in Hollywood unterwegs ist.“</p>
<p>„Das Feuerwehrfahrzeug der Zukunft unterscheidet sich fundamental von den Fahrzeugen, die heute bei den Wachen im Einsatz stehen. Es ist multifunktional, voll vernetzt und sein flexibler Innenraum kann als eine vollwertige Einsatzzentrale genutzt werden. Es ist absenkbar, was niedrige Einstiegs- und Arbeitshöhen sicherstellt. Der alternative Antrieb reduziert Lärm- und Schadstoffemissionen. Ich freue mich über den Auftrag des Los Angeles Fire Department, der wirklich ein herausragender Vertrauensbeweis ist“, sagt Dieter Siegel, CEO von Rosenbauer International, „Gemeinsam werden wir ein produktionsfertiges Feuerwehrfahrzeug entwickeln, das alle Sicherheitsvorgaben der NFPA erfüllt und in weiterer Folge reibungslos in den Realbetrieb gebracht werden kann.“</p>
<p>Der Concept Fire Truck von Rosenbauer wurde erstmals im Jahr 2016 der Öffentlichkeit vorgestellt. Als Feuerwehrfahrzeug der Zukunft antizipiert er die großen Megatrends wie Klimaerwärmung, demografischer Wandel und Urbanisierung sowie die damit verbundenen Herausforderungen für die Feuerwehren. Durch den Einsatz von Elektroantrieben bietet er eine völlig neuartige Fahrzeugarchitektur, die hundertprozentig auf diese Zukunftsszenarien abgestimmt ist und funktional wie ergonomisch neue Maßstäbe setzt. Hauptanwendungs-gebiet für die innovative CFT-Technologie ist vorerst das kommunale Löschfahrzeug, sie soll aber in weiterer Folge auch auf andere Fahrzeugtypen übertragen werden.</p>
<p>Rosenbauer schätzt, dass sich 2030 der weltweite Bestand an Fahrzeugen mit einer, dem CFT ähnlichen Technologie auf rund 3.200 Stück belaufen wird, in Nordamerika könnten 2025 bereits bis zu 400 derartige Fahrzeuge im Einsatz sein.</p>
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