Kleinbus kippt um

Zu einem Unfall kam es am frühen Sonntagmorgen auf der B178. Zwischen Eckartsberg und Oberseifersdorf verlor der Fahrer eines Transporter offenbar die Kontrolle über sein Fahrzeug und landete in der Folge auf der Seite. Mindestens eine Person wurde bei dem Unfall verletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Hergang aufgenommen.

Eckartsberg–  In der Nacht zu Sonntag ist ein Kleinbus mit 7 Insassen umgekippt. Drei Personen wurden ins Klinikum gebracht, darunter zwei Kinder.

Wie die Polizei mitteilte, befuhr ein bulgarischer Kleinbus (Mercedes Sprinter) die B178 aus Polen kommend in Richtung Eckartsberg.  Aus bislang ungeklärter Ursache verlor der 45- jährige Fahrer kurz vor der Kreuzung zur Löbauer Straße die Kontrolle über das Fahrzeug, kollidierte mit einem Verkehrszeichen fuhr weiter bevor er mit einem zweiten Verkehrszeichen kollidierte und das Fahrzeug auf die Seite kippte wo es dann letztlich zum Liegen kam. Eine zufällig vorbeifahrende Frau verständigte sofort den Notruf. Aufgrund der Anzahl der am Unfall beteiligten Personen wurde durch die Rettungsleitstelle Ostsachsen zu einem Verkehrsunfall mit Massenanfall von Verletzten (MANV-1) alarmiert.

4 RTW (Rettungswagen), 1 NEF (Notarzteinsatzfahrzeug) machten sich neben dem OrgL (Organisatorischen Leiter Rettungsdienst) und der Feuerwehr Eckartsberg mit 3 Fahrezugen und 14 Kameraden sowie der Polizei auf den Weg zur Unfallstelle, wie die Rettungsleitstelle bestätigte.

Beim Eintreffen der Feuerwehr, so der Gruppenführer, waren bereits alle Personen aus dem Fahrzeug befreit, so dass ein Handeln der Kameraden bezüglich der Befreiung der Personen nicht mehr notwendig war. Ein 1- jähriges Mädchen, eine 18 Jahre alte Frau und ein 17- jähriger wurden in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer sowie eine 38- Jährige Mitfahrerin und ein 7 Monate junges Baby blieben ersten Angaben nach unverletzt. Ein weiterer 31- Jahre alter Mann wurde leicht verletzt.

Die Kameraden der Feuerwehr sicherten im Verlauf die Unfallstelle, stellten den Brandschutz sicher und haben mittels Bindemittel ausgelaufene Betriebsstoffe aufgefangen.

Nach dem Eintreffen des Abschleppdienstes konnte der Einsatz für die Feuerwehr beendet werden. Mittels Seilwinde wurde das Fahrzeug vom Abschlepper zurück auf seine Reifen gestellt und verladen. Eine Spezialfirma kam für die Reinigung der Fahrbahn zum Einsatz. Es kam für mehrere Stunden zu Behinderungen auf der Bundesstraße. Den Schaden bezifffet die Polizei vorerst mit 10.000€.