Feuer auf Geflügelhof: Fast 2.000 Tiere kommen ums Leben

Ein Brand auf einem Geflügelhof in Niedercunnersdorf kostete heute fast 2.000 Jungtieren das Leben. Als die Feuerwehr eintraf, brannte der Stall bereits fast voller Ausdehnung und war voller Qualm, berichtete der Einsatzleiter. Bereits auf der Anfahrt konnten die Kameraden eine große schwarze Rauchwolke wahrnehmen. Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr versuchten Mitarbeiter trotz der extremen Verrauchung noch so viele Tiere wie möglich zu retten.

Großaufgebot im Einsatz

Die Gesamtfeuerwehr Kottmar war mit sieben Ortswehren (Eibau, Neu-Eibau, Walddorf, Kottmar, Ottenhain, Niedercunnersdorf und Obercunnersdorf) und insgesamt 55 Kameraden im Einsatz. Auch die Polizei und der Rettungsdienst waren vor Ort. Ein Kamerad verletzte sich bei dem Einsatz und musste mit einem Rettungswagen in ein Klinikum gebracht werden. Nach rund zwei Stunden konnte der Einsatz vor Ort beendet werden.

Tiere starben im Stall 

In dem Stall lebten seit kurzem ungefähr 2.000 Jungtiere. Besonders Tragisch: nur wenige der Tiere konnten gerettet werden. Trotz der Gefahr versuchten Mitarbeiter so viele Tiere wie möglich zu retten. Ersten Erkenntnissen nach handelte es sich um einen technischen Defekt, welcher zu dem Brand geführt haben könnte. Es entstand ein Schaden im mittleren fünfstelligen Bereich.