Fahrer will Rettungsdienst freie Bahn schaffen- Unfall

Zittau– Heute Nachmittag kam es zu einem Unfall auf der Dresdener Straße

Ein 35- jähriger befuhr mit seinem VW-Transporter die Tongasse in Richtung Dresdener Straße. Hinter ihm näherte sich ein (NEF) Notarzteinsatzfahrzeug mit Sondersignal, welchem er Platz machen wollte. Als der Fahrer des Transporters vor fuhr kollidierte dieser, in Höhe des halben Fahrstreifens, mit einem auf der Dresdener Straße fahrenden Opel Corsa. Der 56- jährige Geschädigte wurde laut Angaben der Polizei leicht verletzt. Die Fahrzeuge wurden so stark beschädigt das sie abgeschleppt werden mussten. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von ca. 10.000€. Für die Dauer der Unfallaufnahme und die Beräumung der Unfallstelle war die Bundesstraße 96, nach einer vorangegangenen Vollsperrung, halbseitig gesperrt. Die Feuerwehr Zittau kam mit einem HLF20 zum Einsatz und nahm die ausgelaufenen Betriebsstoffe auf.

Natürlich gilt: Wenn Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienste unterwegs sind, zählt oft jede Sekunde. Verkehrsteilnehmer müssen Einsatzfahrzeugen sofort Platz machen- vorausgesetzt, der Verkehr lässt es zu. Gerade im Stadtverkehr kann es kompliziert werden, da Autos dicht an dicht stehen bzw. fahren. Wenn man sich das Auto ruinieren würde, muss man das natürlich nicht. Ein Einsatzfahrzeug hat zwar ein Sonder- und Wegercht, aber nicht um jeden Preis.

In der Regel gilt:

  • Rechts ranfahren und nicht als Hindernis stehen bleiben
  • Den nachfolgenden und vorausfahrenden Verkehr beobachten
  • Vermeiden von unüberlegten und hektischen Handlungen
  • Auf der Autobahn Rettungsgasse bilden

Man darf auch eine rote Lichtzeichenanlage (Ampel) überfahren. Was ist dabei zu beachten: Das Einfahren in den Kreuzungsbereich ist hier nur so weit wie nötig erlaubt, wenn die Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist.

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