Brennende Gasleitung- Großalarm am Spitzberg ist Einsatzübung

Oderwitz- Am Abend kam es zu einem Großeinsatz wegen einer brennenden Mitteldruckgasleitung auf der S135 am Oderwitzer Spitzberg.

18.07 Uhr ist es als ein Großaufgebot der Feuerwehr alarmiert wurde. Eine brennende Mitteldruckgasleitung wurde angenommen, wie der Einsatzleiter Alexander Pollier mitteilte. Ein Einsatz der jeder Zeit eintreffen könne, denn Baustellen gibt es immer. Regional betrachtet sei es aber eine Seltenheit, so der Einsatzleiter in der anschließenden Auswertung. Geprobt wurde an der ohnehin gesperrten S 135 oberhalb der Oderwitzer Sommerrodelbahn. Die ENSO ermöglichte und unterstütze die Einsatzübung der Feuerwehren am Abend auf der Baustelle, die in den kommenden Tagen wieder freigegeben wird.

Eine Person musste gerettet werden, der Radlader und das angrenzende Waldstück mussten gekühlt werden, um eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Gas löscht man nicht. Ein Gasbrand muss durch Entzug des Nährstoffes unterbrochen werden.

Durch einen Trupp wurde der Erstangriff vorgenommen, damit ein weiterer Trupp vordringen- und die verletzte Person aus dem Gefahrenbereich bringen konnte. Indes wurde der Radlader und das angrenzende Waldstück mittels C-Rohren und dem Einsatz von Monitoren des TLF gekühlt. Weitere TLF waren im Pendelverkehr unterwegs, um die Einsatzkräfte mit Wasser zu versorgen. Eine Wasserentnahmestelle war an der Örtlichkeit nicht gegeben. Weder Hydranten noch öffentliche Gewässer sind dort vorhanden. Der Einsatz konnte nach dem Abschiebern durch die ENSO zeitnah und erfolgreich beendet werden.

Alexander Pollier wertete die Übung im Anschluss aus. Er ist mit dem Ergebnis der Übung zufrieden und ist sich sicher, dass die Kameraden dem Ernstfall gewachsen wären.

45 Kameraden aus 5 Wehren waren an der Übung beteiligt. Zum Einsatz kamen die Wehren aus: Niederoderwitz, Oberoderwitz, Großschönau, Großhennersdorf und Neugersdorf. Ein Mitarbeiter der ENSO war ebenfalls zugegen. Der Einsatz war 19.05 Uhr beendet.

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